Eure Mitgliederdaten, an einem Ort, von jedem Rechner. Hier kommt ihr rein und findet euch zurecht.
Unser Herz hängt an NaMi. NaMi ist die Namentliche Mitgliedermeldung der DPSG, also die Datenbank, in der die Daten jedes Mitglieds liegen. Das Schlaue daran: ein fein abgestuftes Rechtesystem regelt, wer was sehen und ändern darf. So kann auch das Diözesanbüro euch unterstützen, zum Beispiel eure Modulausbildung eintragen, und der Mitgliederservice im Bundesamt hilft weiter, wenn es klemmt.
Viele tragen nur das Nötigste ein. Schade, denn NaMi arbeitet vor allem für euch:
NaMi wird in den nächsten Jahren auf einen neuen Unterbau umgestellt, die Software hitobito, intern schon „NaMi 3.0" genannt. Die Entscheidung fiel 2025, die Datenmigration läuft. Für euch ändert sich gerade nichts: Pflegt euer NaMi weiter wie gewohnt. Sobald der Umstieg konkret wird, sagen wir Bescheid. Den aktuellen Stand hält der Bundesverband hier fest.
Jedes Mitglied kann ein eigenes Login bekommen. So geht's:
Mitgliedsnummer nicht zur Hand? Euer Stammesvorstand hat sie. Und sie steht auf dem Adress-Etikett eurer Zeltgeflüster, wenn die im Briefkasten liegt.
Wichtig sind eure Rechte. Sie entscheiden, was ihr überhaupt seht. Als Stammesvorstand oder NaMi-Admin habt ihr weitreichende Rechte, als Gruppenleiter*in erstmal nicht. Bittet euren NaMi-Admin um Lese- und Schreibrechte für eure Stufe. Dann pflegt ihr eure Daten selbst und alles bleibt nicht an einer Person hängen.
NaMi sieht auf den ersten Blick sperrig aus, das schreckt viele ab. Ist aber machbar. Wenn ihr einmal verstanden habt, wie die Datenbank denkt, wird der Rest zum Handwerk.
Zu jedem Mitglied liegen die Daten aus der Anmeldung: Adresse, Geburtsdatum, Mailadresse, Bankverbindung. Über die Suche findet ihr jedes Mitglied und ändert diese Daten jederzeit.
Eine Tätigkeit sagt, welche Funktion ein Mitglied hat: Wölfling, Jupfi, Pfadi oder Rover? Leiter*in? Materialwart*in? Stammesvorstand? Auf Diözesanebene aktiv? Gerade bei Leitenden kommen oft mehrere zusammen, und NaMi kann das alles abbilden.
Warum das so wichtig ist: Nur mit gepflegten Tätigkeiten wisst ihr, wie viele Wölflinge ihr wirklich habt. Und nur dann bekommen die Leiter*innen einer Stufe die passenden Infos von Diözesanebene. Fangt hier systematisch an, dann ersetzt NaMi alle Gruppenlisten.
Ein paar Funktionen, die euch den Alltag abnehmen:
Einzelne Personen oder ganze Gruppen finden, nach Name, Stufe, Tätigkeit oder Ort.
Mitglieder markieren und die Mailadressen direkt ins Mailprogramm übernehmen. Kein Abtippen mehr.
Basis- und Kontaktdaten ansehen und korrigieren. Der zuständige Admin sieht auf seiner NaMi-Startseite, dass etwas geändert wurde.
Tätigkeiten zuordnen oder beenden, zum Beispiel wenn jemand die Stufe wechselt oder aufhört.
Markierte Mitglieder als Excel-Liste ziehen. Standard ist „Mitglieder: Grundinformation".
Eine oft gebrauchte Suche sichern. Auf „Gruppierung" stellen, dann sehen alle im Stamm die Vorlage.
Eigene Markierungen für alles, was keine feste Tätigkeit ist: „Anmeldung Stammeslager", „AG Bannermast", „Elternkreis".
Wenn ihr die Grundprinzipien habt, fangt klein an. Drei Schritte, die sich sofort lohnen:
Sind das wirklich eure aktuellen Gruppenkinder? Wer aufgehört hat oder die Stufe gewechselt hat, mit dem NaMi-Admin klären.
Ja, das ist Fleißarbeit, Mitglied für Mitglied. Aber danach könnt ihr die alte Liste löschen. Wirklich ganz weg. In NaMi ist alles und ihr kommt jederzeit dran.
Ist bei allen eine Mailadresse hinterlegt und stimmt bei jedem die Stufe? Nur dann klappt es mit den Mails von Diözesanebene.
Habt ihr das durch, habt ihr richtig was geschafft.
Für den Einstieg reicht diese Seite. Für Detailfragen ist das Handbuch der Bundesebene die richtige Adresse, es ist umfangreich und ziemlich technisch.